Zukunftsgruppe
Weil ich es mir wert bin!
In meinem Buch Gestern Hölle, heute Hoffnung erzähle ich - Clemens Sprey von meinem persönlichen Weg durch schwere Zeiten und davon, wie Hoffnung wieder handlungsfähig machen kann.
Zum Buch bei BoD:
Gestern Hölle, heute Hoffnung
Das Buch ist als Taschenbuch oder E-Book auch im Buchhandel erhältlich.
Gründung
Mein Name ist Clemens Sprey und ich bin 64 Jahre jung. Aufgrund meiner verschiedenen Diagnosen bin ich psychisch krank und das chronisch.
Früher war ich als kaufmännischer Sachbearbeiter und kaufmännischer Leiter in verschiedenen Firmen tätig. Dann kam der gesundheitliche Einbruch und über mehrere Aufenthalte in der Psychiatrie landete ich 2009 in der vollen Erwerbsminderungsrente.
Ab 2009 nahm ich die verschiedensten Hilfen in Anspruch, wie z. B.
- Gesprächstherapie
- Verhaltenstherapie
- Medikamente
- Hypnotherapie
- ambulant betreutes Wohnen
- Besuch einer Tagesstätte
- systemische Beratung
- Wingwave
Auf dem Weg der Genesung machte ich in den Jahren 2015 / 2016 die Ausbildung zum Genesungsbegleiter. Der Beruf des Genesungsbegleiter ist der einzige Beruf, bei dem es notwendig ist, psychisch krank zu sein. Den Flyer zu dieser Ausbildung erhielt ich von meiner damaligen Betreuerin im ambulant betreuten Wohnen. Sie war meine letzte Stütze auf dem Weg zur Genesung. Sie sagte damals nur: "Endlich, der Flyer liegt seit einem Jahr in meiner Schublade und wartet auf dich."
Ab da begann mein neues Leben .
In den Praktika zur Ausbildung arbeitete ich in einer Wohnstätte für suchtkranke Menschen
sowie einer Wohnstätte für Menschen mit sehr großen psychischen Problemen.
Nach der Ausbildung habe ich dann auf der geschützten Station der Psychiatrie in Rhede gearbeitet. Seit 2016 bis Ende 2024 bin ich in verschiedenen Arbeitskreisen beim Kreis Borken aktiv gewesen. Ich wollte dort die Stimme der Menschen mit Behinderung sein.
Die Zukunftsgruppe in Borken wurde Anfang 2016 gegründet. Erst als eine Gruppe für die Bewohner der Wohnstätte St. Georg. Später habe ich die Gruppe für alle Interessierten geöffnet. Aufgrund vieler Nachfragen wurde die Gruppe Ahaus dann im Herbst 2021 gegründet.
In der Zeit vom 01.07.2018 bis zum 31.12.2024 habe ich in Vollzeit bei der EUTB Kreis Borken (Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung) als Beratungsstellenleiter, Teilhabeberater und PEER-Berater (Betroffene beraten Betroffene) gearbeitet Das hat für mich bedeutet, dass ich die volle Erwerbsminderungsrente verlassen habe.
Seit dem 01.01.2025 bin ich nun Rentner im Unruhestand.
Ehrenamtlich habe ich bei dem Projekt "Verrückt ´na und?" mitgearbeitet. Bei diesem Projekt gehen 2er Teams in Schulen (ab 9. Schuljahr) und gestalten dort mit einer Klasse einen Tag zur seelischen Gesundheit.
Außerdem habe ich ein Buch über meine Erfahrungen mit psychischen Erkrankungen geschrieben. Mit diesem Buch möchte ich helfen, das Stigma psychischer Erkrankungen abzubauen.